26. Juli

Heute mitgenommen: die erste Probebohrung bei den Bamberger Hörnli, Brombeeren von nebenan, die Spargelerbsen vom Tage, und Dill fürs Abendessen.

Und auch nochmal eine Kiste Kirschpflaumen, die geht dann morgen wahrscheinlich an die Bahnhofsmission.

Die Bamberger-Kartoffelernte wird wohl ein wenig kompliziert werden … was einem nämlich keiner sagt: die machen ihre Knollen nicht da, wo die Pflanze steht, sondern kreuz und quer. Mal gucken, wie ich die finde / rausbekomme, ohne den Zuckermais umzunieten, der da dazwischen steht.

Ansonsten hab ich gegossen, den Strauchbasilikum in einen größeren Topf umgepflanzt, und Knollen-Brandkraut (kleine Tonschale) und Winterheckzwiebeln (mittelgroßer schwarzer Plastiktopf mit kaputtem Rand) gesät.

Der Nachschub von neulich guckt zum Teil schon raus:

Die Goldgarben (links unten) waren gestern schon da, alle drei Salbeie kommen, und ich glaub auch einer von den Blumenköhlen (roter Topf). Bei den Königskerzen (links oben, rechts außen) ist die Lage noch ein wenig undefinierbar.

Und die Zwiebeln im Paprikabeet hab ich gestern mal rausgeholt (und einen Teil von denen im Himbeerbeet dann heute auch) — die meisten waren noch sehr klein, aber ich werd die dann einfach als Steckzwiebeln weiterverwenden und so tun, als wär das von vornherein der Plan gewesen. Angeblich geht das nämlich recht einfach, wenn man sie warm überwintert:

Die gewünschte Sorte wird im späten Frühjahr dicht, d.h. 10–15g Saatgut/m², und ca. 2cm tief in Reihen gesät. Der Reihenabstand sollte ca. 20cm betragen.

Geerntet werden die kleinen Zwiebeln, wenn sie etwa Haselnussgröße erreicht haben. Dies ist meist in der zweiten Julihälfte der Fall. Das Laub ist dann in der Regel noch grün. Die Zwiebeln vorsichtig herausziehen und an Ort und Stelle vortrocknen, sofern das Wetter dies erlaubt. Anschließend an einem luftigen Ort ausbreiten, bis das Laub ganz eingezogen und trocken ist.

Steckzwiebeln dürfen im Lager auf keinen Fall Frost bekommen. Um die Gefahr der vorzeitigen Blüte im Anbau zu verringern, sollten sie insgesamt wärmer gelagert werden als Speisezwiebeln (z.B. in luftigen Beuteln in Büro, Schlafzimmer oder Wohnbereich).

Quelle

Bäumegießen: Pfirsich (26.7., 50l).

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