28. April

Da schon seit einer Weile endlich Regen angesagt war (hurra), hab ich gestern alles Mögliche gepflanzt und gesät:

  • Rockenbollen eingepflanzt (am Weg zwischen den Erdbeeren)
  • Pastinaken im Beet nochmal nachgesät (das Saatgut von 2018 war offenbar nix mehr)
  • Rote Bete im Spinatbeet ausgepflanzt
  • Sonnenblumen und Tagetes-Aussaat ins „Gründüngungs“-Beet
  • weitere Tagetes hier und da an den Rändern (mal schauen, wie viele davon die Schnecken überleben =/), außerdem in die große weiße Schale auf der Jungpflanzenschaukel
  • Kapuzinerkresse (roter Topf, Jungpflanzenschaukel)
  • eine Reihe Bunte Möhren auf die hintere Seite vom Paprikabeet
  • Broccoli (Jungpflanzenschaukel, schwarzer Topf) nachgelegt; in dem Eierkarton im Keller haben nur drei überlebt (diese Eierkartons taugen nix, die trocknen zu schnell aus; eigentlich wußte ich das glaub ich auch schon >.<)

Bei den Kürbissen/Melonen/Zucchini sind inzwischen alle gekommen außer Solor, Bush Delicata, Diamant und 1 × Cocozelle von Tripolis – Solor und Bush hab ich dann auch nochmal gesät (vom Diamant hab ich kein Saatgut mehr, habs jedenfalls nicht gefunden).

Heute hab ich neben den Rhabarbern dann noch schnell eine Reihe Petersilie zwischen die Knobläuche gesät und bei der Gelegenheit auch die gelben Krokusse ausgebuddelt, die sich zwischen den nutzlosen Winterrettichen hervorgetan hatten:

Werden dann demnächst dann irgendwo auf der Wiese platziert, jetzt stehen sie erstmal in einer Schüssel in der Gegend rum.

Tagwerk des Tages außerdem: wie dem aufmerksamen Betrachter anhand der Weingerüstfotos aufgefallen sein könnte, hingen hinten an der Hütte immer noch die verbogenen Reste der alten Regenrinne auf halb acht – heute hab ich endlich eine neue installiert (und die neue bald zwei Jahre alte große Regentonne auch):

\o/

(Wie dem aufmerksamen Betrachter wahrscheinlich hier wiederum auffällt, ist da hinten immer noch kein neues Fenster drin … aber das wird schon, sind ja auch erst anderthalb Jahre =P)

Bei der Gelegenheit hab ich die folgende Rinneneisen-Biegevorrichtung erfunden – von Hand oder mit irgendwelchen Zangen geht da nämlich nix, jedenfalls nicht mit meinen schwachen Kräften; und um extra zum Werkzeugverleih zu fahren und ein amtliches Rinneneisenbiegeding zu holen war ich zu faul.

Aber Schraubzwingen ftw – so hat das super funktioniert:

War natürlich trotzdem Fummelarbeit, die Dinger alle in eine Reihe zu kriegen, die alten Dachsparren sind ja alle nicht gleich hoch – zum Austarieren lagen zum Glück noch zwei Aluprofile von den Tomatendach-Stegplatten rum:

Bissi Kreativität war manchmal schon noch gefragt:


Der Sparren auf dem zweiten Foto war schon in der Mitte durchgerissen; von unten reinschrauben hätte man da nix mehr können. Aber so gehts ja auch.

Definitiv besser als vorher:

Das Loch für den Ablauf reinzusägen war dann eh pupseinfach … zwei schräge Schnitte auf einem halbrunden Ding erzeugen ja praktischerweise ein fastrundes Loch O.O


Befestigung fürs Fallrohr hab ich erstmal im Stil der Altvorderen improvisiert, weil ich die Tonne wahrscheinlich nochmal umstell oder tieferlege (und außerdem eh keine Rohrschelle dagehabt hätte):

Als ich gerade fertig war, fings dann tatsächlich an zu regnen =D

Hinten blüht außerdem der Flieder (jö); die dunkle Wolke dahinter ist kein Gewitter, sondern der heutige Großbrand am anderen Weserufer.

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