29. Juni

Heute keine Baufortschritte, ich hatte genug zu tun mit dem ganzen Grünzeug, das hier ja auch noch rumsteht … außerdem mit technischen Kuriositäten:

Eigentlich wollte ich mal wieder richtig gründlich gießen (es ist zwar grade wieder kühler und ein bisschen bedeckt, regnet aber nicht richtig); mittendrin hat die Pumpe plötzlich ausgesetzt, also Deckel aufgeschraubt und den halben Kolben rausgezogen:

Der Rest – Gegenstück und Manschette – hatte sich eigenmächtig los­geschraubt und steckte unten im Kopf … also Kopf auch noch abmontiert und den ganzen Rödel unten rausgefischt:

Links der obere Teil des Kolbens, in der Mitte die Manschette, rechts das Gegenstück mit Rückschlagventil. Eigentlich nicht schwer zu beheben – Gegenstück dranschrauben, alles wieder zusammenbauen und weiter geht’s –, nur hat sich das Ding nach weiteren 10 Kannen oder so gleich wieder entschraubt >.<

Ein Telefonat mit dem Hersteller hat erstmal nur ergeben, dass das „eigentlich nicht vorkommt“ und „eigentlich nicht passieren kann“; als ich der Frau Beyer gesagt hab, dass sie das ja gerne meiner Pumpe erzählen kann, hat sie zumindest mal offeriert, sich die Fotos anzugucken. Da kam dann postwendend die „Aufgrund des hohen Aufkommens bitte keine Rückfragen“-Mail, die ich schon vom Brunnenbauer kenne … na mal schauen, vielleicht kann man da ja reinbohren, dann könnten wir selber eine zusätzliche Sicherung einbauen – geht wahrscheinlich schneller als jetzt 100 Jahre auf die Herrschaften zu warten.

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25. Juni

Hab die letzten Tage im Bastelwahn verbracht und bin gar nicht richtig dazu gekommen, Fotos zu machen … hier ist es auch jetzt wieder sehr trocken, also Baustelle –> extralange Gießrunde –> und dann wird’s auch schon dunkel.

Aber heute hab ich dran gedacht! Hier also wieder Blümchen- und Gemüserundschau; die Stockrosen haben angefangen zu blühen:

Die kleine Melone im Tomatenhäuschen ist gar nicht mehr so klein; ich hab ihr mal das ehemalige Rankgitter von der Hüttenwand (wo jetzt die Leiter hängt) hingestellt, falls sie klettern möchte, das passt da praktischerweise genau rein:

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20. Juni

Die Monsternatternköpfe stehen inzwischen in voller Blüte:

Das rosa-lilane rechts unten ist ein Salbei, der auch nicht grad klein ist, der kann kaum noch rausgucken XD … ich muss da glaub ich wirklich mal ein wenig entwuchern.

Den ersten blühenden Muskatellersalbei hab ich auch gesichtet, im Gewürzfenchelbeet neben dem Rhabarber:

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19. Juni

Weiter geht’s auf der Weingerüstbaustelle:

Die Platten/Steine liegen da zum Teil nur probehalber (deswegen gehts da so rauf und runter) – die Platten lagen bisher unter dem Holzstapel am Zaun, den ich heute zum hoffentlich vorletzten Mal umgestapelt hab … bevor ich die jetzt auch nochmal extra irgendwo hinstapel, kann ich sie auch gleich da hinschmeißen, wo sie voraussichtlich ungefähr liegen sollen, fand ich.

Hinten am Graben hab ich außerdem dieses Kleinod ausgebuddelt und umgehend verbaut:

Heute hab ich dort auch noch so ein Trumm gefunden (das liegt da aber noch, der ist ungefähr 60 x 40 und dementsprechend mordsschwer):

Das sind anscheinend Reste einer Art Treppe, die sich die Vor-Vorpächter da für ihre Wasserstelle hingebaut hatten – brauch ich also jetzt nicht mehr, die Wasserstelle ist ja längst Geschichte.

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15. Juni

Am Wochenende haben wir die Einschlaghülse für den freistehenden Pfosten reingehauen und ich hab im Nieselregen dann noch ein paar Platten verlegt:

Ansonsten hab ich die getopften Feuerbohnen ausgepflanzt und Cime di Rapa gesät (in eine Schale; ich glaub nicht dass die im Freiland überleben würden).

Und Zuckererbsen mitgenommen: das ist die Ernte von gestern, ich hatte am Tag davor schon alles durchgepflückt und auch im Garten welche gefuttert – heuer produzieren die endlich mal so viel, dass trotzdem noch ein Abendessen dabei herauskommt \o/

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12. Juni

Im Wildwuchs vorm Schuppen blüht gerade dieser Mohn:

So einen hatte ich bisher glaub ich nicht … vielleicht mutieren die irgendwie oder kreuzen sich?

Heute hab ich mal wieder Sand und Steine durch die Gegend kutschiert und hinter der Hütte weitergemacht mit Plattenbau:

Morgen solls wohl schütten wie aus Kübeln, deswegen hab ich den Sand da noch verteilt … Einschlämmen erledigt dann hoffentlich der Regen.

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10. Juni

Gestern hab ich eine kleine Pflanzentauschaktion gemacht und je eine Aubergine, Freilandgurke, Kürbis und drei Paprika bekommen (für überzähige Lorbeeren, Baumtomaten, eine Kumquat und eine von den Goldenen Johannisbeeren); den Kürbis hab ich abends gleich noch eingepflanzt:

Das ist ein „Golden Hubbard“ (steht jetzt vorne bei den Erbsen, anstelle des einen weggefressenen Butternut) – bin ja mal gespannt, wie der am Ende wirklich aussieht, das Internet ist sich da offenbar alles andere als einig. Vorgestern hab ich außerdem noch Roter-Zentner-Saatgut besorgt und einen hinten in den Hokkaidohügel gesteckt + einen eingetopft (alter Neuseeländer-Topf) … so langsam sinds jetzt glaub ich echt genug Kürbisse!

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7. Juni

Der erste Mangold ist fertig =D

Wir haben vor kurzem erst den alten aufgegessen, der von der letzten Ernte noch im Kühlschrank war (geerntet am 9. Mai, der beibt ja wirklich ewig frisch), sind jetzt also rund ums Jahr mit Mangold versorgt (zur großen Freude vom B, der den nach wie vor nicht mag =P). Den ersten kleinen Kohlrabi hab ich neulich auch schon abgeschleppt; dass wir den letzten Kühlschrankrest vernichtet haben, ist zwar auch nicht sooo lang her, aber der war nicht mehr besonders toll.

Die hinteren Erbsen beteiligen sich jetzt auch bald am Geschehen:

Zwei oder drei Tage dauerts noch, aber angesetzt haben sie schon ganz gut. Die vorderen hatte ich am 28. Mai zum ersten Mal beerntet (gesät am 7. März), die hinteren sind vom 12. April – die haben also ganz schön aufgeholt, obwohl sie viel weniger sonnig stehen.

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6. Juni

Die Felsenbirnenbeeren (oder wie die heißen) sind jetzt langsam reif:

Die sind gar nicht schlecht – bißchen trocken, aber da die Kerne ganz weich sind, kann man sie ohne weiteres essen.

Heute war Weingerüstbau und Grünspargel dran – so sehen die Spargelpflanzen inzwischen aus:

Die hab ich jetzt ins Freiland gepflanzt (vorne neben die Himbeeren), wo sie bis zum nächsten Frühjahr noch groß und stark werden sollen, bevor sie dann ins richtige Spargelbeet kommen.

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