6. Juni

Die Felsenbirnenbeeren (oder wie die heißen) sind jetzt langsam reif:

Die sind gar nicht schlecht – bißchen trocken, aber da die Kerne ganz weich sind, kann man sie ohne weiteres essen.

Heute war Weingerüstbau und Grünspargel dran – so sehen die Spargelpflanzen inzwischen aus:

Die hab ich jetzt ins Freiland gepflanzt (vorne neben die Himbeeren), wo sie bis zum nächsten Frühjahr noch groß und stark werden sollen, bevor sie dann ins richtige Spargelbeet kommen.

Die meisten haben sich im Topf schon ganz gut entwickelt:

Ein paar kleinere hab ich aussortiert, der Rest hat dann grade so ins Beet gepaßt.

Der hier ist mir beim Einpflanzen übern Weg gelaufen – vermutlich ein Gemeiner Steinläufer:

Vor dem Himbeer-Jungspargel-Beet hab ich bei der Gelegenheit einen Salat entdeckt, der sich heimlich auf dem Wiesenstück ausgesät hatte (bzw hab ich den wahrscheinlich ausgesät, als ich irgendwann den Bodensatz aus irgendeiner Saatgutkiste da hingekrümelt hab) O.O … offenbar nicht nur von mir, sondern auch von den Schnecken bisher unbemerkt:

Den hab ich gleich fürs Abendessen einkassiert – ist vielleicht gar nicht so eine schlechte Taktik, das Schneckenlieblingsfutter so zwischen den faden Wildpflanzen zu verstecken =D

Und die Lupine dort am Zaun blüht inzwischen, à propos Schneckenfutter – dieses Jahr haben sie die gar nicht angerührt anscheinend:

Weil es endlich mal nicht mehr so heiß war, hab ich heute auch den zweiten Teil des Weingerüsts in Angriff genommen – erstmal die Pfosten alle aufgestellt, dann die Pfette zurechtgesägt:

Weil sich das schon beim Tomatenhaus bewährt hat, hab ich auch hier nix ausgemessen, sondern das Brett einfach unten an die Pfosten gelegt und am lebenden Objekt die Länge und den Einschnitt angezeichnet. Hat auf Anhieb gepaßt!

Stand bei Feierabend:

Der letzte (vordere) Pfosten ist nicht ganz senkrecht, da wollte ich jetzt aber noch nicht allzu sehr dran rumruckeln, weil ich da ja erst vor drei Tagen das Fundament betoniert hab.

Zwischendurch hat’s ziemlich gestürmt, deswegen hab ich die Ackerbohnen mal zusammengebunden (die haben zwar kein größeres Problem damit, aber wenn sie sich allzu sehr flachlegen, sehen die anderen Pflanzen alle nix mehr) – die haben schon ganz gut angesetzt inzwischen:

Die Süßkartoffeln sind auch schon ein Stück größer; sogar die beiden ganz kleinen (die ich zuallererst eingetopft hatte) fangen jetzt an, auszutreiben. Das auf dem Foto ist eine von den größeren:

Jungpflanzen-News: der Neuseeländer Spinat müßte langsam mal ins Freiland (der soll unter die Freilandtomaten und die sollen ans Weingerüst, drum ist er da noch nicht) – probiert haben wir neulich schon, der ist echt ganz lecker:

In diesen Topf hab ich gestern Gelbe Bete gesät:

Und in den nunmehr leeren Jungspargelkasten hab ich gleich noch ein paar weitere Quedlinburger-Stangenbohnen gesät.

Und mal wieder ein Teichfoto – Algen rausräumen wär wohl angezeigt, aber da lungern jetzt immer die Frösche drin rum, denen will ich auch ihr Sofa nicht unterm Hintern wegziehen …

(Einer von den Dicken sitzt da eh grad rum; unten halblinks zwischen Fieberklee und Tannenwedel)

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