3. Juli

Hier regnet’s jetzt doch wieder ziemlich; heute war ich nur kurz zwecks Futtersuche im Garten – der erste Zucchini ist nämlich fertig:

Das ist jetzt einer von den Cocozelle di Irgendwas; der andere braucht wohl noch ein bisschen. Und halt die üblichen Zuckerschoten, Spargelerbsen, und diversen Beerenöbster.

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29. Juni

Heute keine Baufortschritte, ich hatte genug zu tun mit dem ganzen Grünzeug, das hier ja auch noch rumsteht … außerdem mit technischen Kuriositäten:

Eigentlich wollte ich mal wieder richtig gründlich gießen (es ist zwar grade wieder kühler und ein bisschen bedeckt, regnet aber nicht richtig); mittendrin hat die Pumpe plötzlich ausgesetzt, also Deckel aufgeschraubt und den halben Kolben rausgezogen:

Der Rest – Gegenstück und Manschette – hatte sich eigenmächtig los­geschraubt und steckte unten im Kopf … also Kopf auch noch abmontiert und den ganzen Rödel unten rausgefischt:

Links der obere Teil des Kolbens, in der Mitte die Manschette, rechts das Gegenstück mit Rückschlagventil. Eigentlich nicht schwer zu beheben – Gegenstück dranschrauben, alles wieder zusammenbauen und weiter geht’s –, nur hat sich das Ding nach weiteren 10 Kannen oder so gleich wieder entschraubt >.<

Ein Telefonat mit dem Hersteller hat erstmal nur ergeben, dass das „eigentlich nicht vorkommt“ und „eigentlich nicht passieren kann“; als ich der Frau Beyer gesagt hab, dass sie das ja gerne meiner Pumpe erzählen kann, hat sie zumindest mal offeriert, sich die Fotos anzugucken. Da kam dann postwendend die „Aufgrund des hohen Aufkommens bitte keine Rückfragen“-Mail, die ich schon vom Brunnenbauer kenne … na mal schauen, vielleicht kann man da ja reinbohren, dann könnten wir selber eine zusätzliche Sicherung einbauen – geht wahrscheinlich schneller als jetzt 100 Jahre auf die Herrschaften zu warten.

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15. Juni

Am Wochenende haben wir die Einschlaghülse für den freistehenden Pfosten reingehauen und ich hab im Nieselregen dann noch ein paar Platten verlegt:

Ansonsten hab ich die getopften Feuerbohnen ausgepflanzt und Cime di Rapa gesät (in eine Schale; ich glaub nicht dass die im Freiland überleben würden).

Und Zuckererbsen mitgenommen: das ist die Ernte von gestern, ich hatte am Tag davor schon alles durchgepflückt und auch im Garten welche gefuttert – heuer produzieren die endlich mal so viel, dass trotzdem noch ein Abendessen dabei herauskommt \o/

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12. Juni

Im Wildwuchs vorm Schuppen blüht gerade dieser Mohn:

So einen hatte ich bisher glaub ich nicht … vielleicht mutieren die irgendwie oder kreuzen sich?

Heute hab ich mal wieder Sand und Steine durch die Gegend kutschiert und hinter der Hütte weitergemacht mit Plattenbau:

Morgen solls wohl schütten wie aus Kübeln, deswegen hab ich den Sand da noch verteilt … Einschlämmen erledigt dann hoffentlich der Regen.

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10. Juni

Gestern hab ich eine kleine Pflanzentauschaktion gemacht und je eine Aubergine, Freilandgurke, Kürbis und drei Paprika bekommen (für überzähige Lorbeeren, Baumtomaten, eine Kumquat und eine von den Goldenen Johannisbeeren); den Kürbis hab ich abends gleich noch eingepflanzt:

Das ist ein „Golden Hubbard“ (steht jetzt vorne bei den Erbsen, anstelle des einen weggefressenen Butternut) – bin ja mal gespannt, wie der am Ende wirklich aussieht, das Internet ist sich da offenbar alles andere als einig. Vorgestern hab ich außerdem noch Roter-Zentner-Saatgut besorgt und einen hinten in den Hokkaidohügel gesteckt + einen eingetopft (alter Neuseeländer-Topf) … so langsam sinds jetzt glaub ich echt genug Kürbisse!

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6. Juni

Die Felsenbirnenbeeren (oder wie die heißen) sind jetzt langsam reif:

Die sind gar nicht schlecht – bißchen trocken, aber da die Kerne ganz weich sind, kann man sie ohne weiteres essen.

Heute war Weingerüstbau und Grünspargel dran – so sehen die Spargelpflanzen inzwischen aus:

Die hab ich jetzt ins Freiland gepflanzt (vorne neben die Himbeeren), wo sie bis zum nächsten Frühjahr noch groß und stark werden sollen, bevor sie dann ins richtige Spargelbeet kommen.

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3. Juni – Regen!

Endlich \o/

War leider nicht sehr viel, aber zumindest hat’s jetzt überhaupt mal ein bisschen geregnet – das war schon seit Tagen angekündigt und hat sich immer wieder nach hinten verschoben. Und viel zu heiß war’s auch; laut Wetteransage hatte es heute – vor dem Regen – grad mal 23 Grad, aber das war glaub ich gelogen:

Das hat sich dann zum Glück deutlich abgekühlt; wie man auf dem oberen Foto (Baustelle links neben dem Weg) erahnen kann, hab ich dann auch gleich das letzte Pfostenfundament für den Wein einbetoniert – ging sich grade noch aus mit den Resten von Zement und Kies (und ziemlich viel Ziegelbruch, aber wird schon halten). In den nächsten Tagen solls jetzt ziemlich trüb und regnerisch sein, dann kann ich hoffentlich die Pfosten aufbauen und den Freilandtomaten ihr Beet buddeln, denen wird schon langweilig in ihren Töpfen.

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1. Juni

Heute hab ich mal die Bohnen alle durchgeguckt, sortiert und beschriftet, was zu einer mittelgroßen Erleuchtung geführt hat: bisher wars ja oft so, dass ein Topf prima gekeimt hat und der nächste (gleiche Sorte) gar nicht; als ich im Zuge der Sortierung in den Töpfen herumgestochert hab, ist mir dann mal aufgefallen, dass die Erde da drin wirklich sehr warm war … vielleicht lag das alles am Standort? Wenn die Töpfe zu viel Sonne kriegen und dann auch noch die Erde feucht ist, werden die Bohnen vielleicht einfach gekocht da drin >.< … wär jedenfalls mal eine sinnvolle Erklärung für dieses Phänomen.

Zwischenstand:

  • von den Schlachtschwert ist der eine Topf gekommen (3 Stück), der andere nicht
  • die Töpfe mit den Sorte-Vergessen-Stangenbohnen (Saatgut vom letzten Jahr) sind alle nix geworden
  • Die Stangenbohnen in den vorderen Beeten (Quedlinburger und Unbekannt) sind alle noch nicht zu sehen
  • Feuerbohnen sind drei oder vier da (in den Töpfen), die im Petersilienkasten hinter der Hütte sind alle gekommen
  • Purple Tee Pee (Töpfe) kommen alle
  • Saxa kommen im Beet, in den Töpfen (noch?) gar nicht – hab einen nachgesät, die anderen erstmal in Ruhe gelassen
  • Von den Voletta im Kerbelrübenbeet ist (noch?) nix zu sehen

Neu dazugekommen (Aussaat heute): Stangenbohne „Monstranz“ (vier Töpfe à drei Stück glaub ich) und noch eine Kiste mit Einzeltöpfen davon, sowie noch ein Topf mit Quedlinburgern.

Die Töpfe hab ich zum Keimen jetzt mal alle in den Schatten gestellt, auf die Schaukel hätten die sowieso nicht mehr gepasst; dann klappt das jetzt hoffentlich besser (oder ich kann meine Bohnensuppentheorie halt wieder ausm Fenster werfen).

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31. Mai

Die Marienkäfer haben das Schlaraffenland in meinen Ackerbohnen entdeckt und mit der Arbeit angefangen:

Dann mal guten Hunger =)

Die kleine Birne hat möglicherweise ernsthaft vor, dieses Jahr schon kleine Birnen zu fabrizieren?!? Ich hatte da erst in ein paar Jahren mit gerechnet … über die Gute Graue (von der die abstammt) steht schließlich überall, dass das sehr lang dauern kann.

Bin ja mal gespannt, ob das dann die richtige Sorte ist (aber wenn nicht, dann weiß ichs wenigstens jetzt und nicht erst in zehn Jahren).

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