17. Februar – Frühling!

So langsam wirds hier glaub ich ernst mit Frühling:

Der ist auf einmal zwischen meinen (viel zu späten) Winter-, also Frühlingsrettichen aufgetaucht … ich hab keine Ahnung, wo der herkommt; letztes Jahr gabs hier nirgendwo Krokusse (bis auf die paar violetten, die ich dann selber gepflanzt hab).

Und die Haselsträucher blühen – hier der „große“ hinten (also der kleine, der früher vor der Hütte stand):

Bin froh, dass er sich jetzt anscheinend doch noch ein bisschen eingelebt hat – die Umsetzaktion hat ihm ja erstmal nicht so gefallen.

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5. Februar

Juhu, Sonnenschein! \o/

Gleich mal in den Garten geradelt und Kohlrabinachschub geholt:

Der hat anscheinend schon die zweite Saison eingeläutet; man sieht’s auf dem Foto nicht, aber oben drin sind sogar Blütenknospen O.O. Die Kohlrabi sind im Übrigen besonders lecker, wenn sie mal Frost abbekommen haben – die werden dann leicht süßlich, fast schon wie Nuß-/Maroniaroma.

Außerdem blühen die Krokusse, die ich letztes Jahr irgendwann gegen Schneeglöckchen und so eingetauscht hab; das sind die unter der Mirabelle:

Ansonsten hab ich Feldsalat und Asiasalat geerntet, Wildwuchs im Johannis-/Erdbeerbeet entfernt (vor allem Ehrenpreis, der ist schon wieder früher dran als alles andere), und ein paar Knollen Knoblauch in den Beeten verteilt – eine Reihe vorne im diesjährigen Paprikabeet, eine halbe Reihe hinterm Rhabarber, und ein paar Restzehen bei den Erdbeeren. Ein bißchen was aus meinem Zehnliterkübel vermischter Blumenzwiebeln hab ich dann auch noch geschafft unter die Bäume und an den Weg zu pflanzen, bevors schon wieder dunkel wurde.

Achso, und die Kerbelrüben leben noch:

Das Foto ist schon ein paar Tage alt (vom 30.1.), aber viel verändert hat sich in der Zwischenzeit eh nicht.

16. Januar

Nachdem sich letztes Jahr mehrmals überhaupt nix getan hat, war mein Kerbelrüben-Anzuchtversuch mit „reinschmeißen und ignorieren“ offenbar ein voller Erfolg O.O:

Nur weiß ich leider überhaupt nicht, wie frosthart die Jungpflanzen sind … hier war ja noch gar nicht richtig Winter. Keimen sollen sie normalerweise wohl „unregelmäßig“ (steht jedenfalls in der Bedienungsanleitung hier, hier und hier; ein recht informativer Thread auch hier) und „im Frühjahr“.

Ausgesät hatte ich die am 5. November – in dem anderen Topf (Reste meiner Stratifizierungsexperimente vom Vorjahr) ist noch nix zu sehen; entweder sind die schlauer oder sie waren bereits tot.

Tja, mal gucken … ich hab sie jetzt erstmal schneckensicher auf die Jungpflanzenschaukel gestellt; in ein paar Tagen solls mal kurz kalt werden, da kann ich sie ja dann kurz in die Hütte verfrachten. Davon abgesehen ist ja eh noch kein Kälteeinbruch in Sicht.

Ansonsten nicht viel gemacht, außer den Wildwuchs von ein paar Wegen und den Baumscheiben von Birne und Mirabelle zu entfernen und ein paar Haferwurzen auszubuddeln – dann wars auch schon wieder dunkel.

5. November

Am Wochenende hatte ich angefangen, das ex-Paprikabeet in ein Halbhochbeet umzuwandeln; heute bin ich damit fertiggeworden:

Da sind jetzt noch ein paar Winterläuche drin (die leider wieder alle die Motten haben >.< … ich hab sie mal abgeschnitten, vielleicht funktioniert das ja wieder so wie letztes Jahr und sie treiben mottenfrei neu aus), und ganz außen eine Reihe Winterheckenzwiebeln.

Außerdem Spinat ins Zwiebelbeet gesät (die Shakespeare im ex-Kürbisbeet treiben schon aus, von den Silver Moon im Zwiebelbeet ist noch nix zu sehen) und die restlichen Kerbelrübensamen eingetopft – angeblich soll es helfen, sie den Winter über im Freien stehen zu lassen (Kaltkeimer) und zu ignorieren.

Im vorderen Topf sind die, die ich schon im Frühjahr versucht hab, vorzuziehen (erfolglos), in der kleinen Tonschale der Rest, der noch in der Packung war.

21. April

Gestern haben wir die Grillsaison eröffnet und abends noch schnell eine japanische Weinbeere eingepflanzt – die stand falsch einsortiert im Baumarkt rum (sonst wär sie mir gar nicht aufgefallen); da ich mich vor ein paar Tagen mit einer Nachbarin darüber unterhalten hab, dass irgendjemand die mal ausprobieren sollte, hab ich sie dann einfach mitgenommen. Wohnt jetzt in der Wildwuchs-Ecke vorm Schuppen (gleich hinterm Strommast – in der Hoffnung, dass das Personal der Stadtwerke sich davon nicht allzusehr irritieren läßt):

Da vorm Schuppen mach ich ansonsten nix dieses Jahr; ich muß irgendwann das Schuppendach instandsetzen und werd den Platz davor dann zum Rangieren brauchen.

Außerdem hab ich die restlichen Kürbisse gesät: Butternut (großer Tontopf), Bush Delicata (niedriger schwarzer Topf) und Zucchini (hoher schwarzer Topf); außerdem Zuckermais (noch ein schwarzer Topf, ganz vorne rechts). Und Buschbohnen gesteckt – eigentlich ist das jetzt noch zu früh, aber wenns nicht klappt, steck ich halt nochmal welche nach.

Die übrigen Kerbelrüben hab ich auch noch ausm Tiefkühlfach geholt, weil von den bisherigen immer noch nix zu sehen ist … wenns denen jetzt immer noch nicht lang genug kalt war, kann ich ihnen auch nicht helfen. Dafür keimen die Haferwurzen wie bekloppt – eigentlich stand ja drauf, dass sich die Samen nicht lang halten und man sie am besten sofort aufbrauchen soll; ich hatte deshalb mit keiner großartigen Keimrate mehr gerechnet … jetzt könnte ich wahrscheinlich ein komplettes Beet damit bestücken =P

 

7. April – Sommeranfang

Gestern und heute plötzlich Sommerwetter hier – fast 20 Grad, die Sandalensaison ist innerhalb von Stunden in die Barfußsaison übergegangen. Dementsprechend war ich sehr viel im Garten und sehr fleißig: vorn hab ich ein neues Beet gebaut, mit Ziegelstapelmäuerchen vorndran, damit die Gemüseabteilung nicht mehr so unmotiviert einfach in der Wiese aufhört –

Donnerstag:

Freitag:

Samstag:

Da sind jetzt die übriggebliebenen Himbeeren drin (ein paar restliche, die noch unter dem Riesenefeu versteckt waren, und eine, die im Kürbisbeet-to-be dann doch noch ausgetrieben hat) und ganz links der Hibiskus, den ich zuerst neben die Forsythie gepflanzt hatte – ich dachte mir dann, dass er vorne besser aussehen wird; hoffentlich nimmt er mir das Hinundher nicht übel.

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17. Februar

Jahreshauptvereinsversammlung absolviert und danach dem Knöterich weiter hinterhergebuddelt. Der Spinat vorn im Beet hat wieder einen Zahn zugelegt, bald wird er glaub ich dem Frostschaden entwachsen sein =)

Außerdem den Eibenrest am Schuppen abgesägt (der Flieder daneben musste vor ein paar Tagen schon dran glauben – beides stand zu nah an der Grenze):

Früher war mehr Lametta …

(Foto vom 25. Mai)

Vorne neben den Johannisbeeren hab ich noch schnell eine halbe Reihe Asiasalate gesät; zumindest die nächsten zwei Wochen solls hier halbwegs warm bleiben, bis dahin sollten die wohl keimen. Frosthart sind sie ja angeblich.

Und dann hab ich noch Lauch und Physalis angefangen vorzuziehen (Schönbrunner Gold und Peruviana — letzere ist die in dem unbeschrifteten Topf, falls ich das vergesse); außerdem die restlichen Kerbelrübensamen ins Tiefkühlfach verfrachtet, damit ich die später noch nachsäen kann, falls es draußen nicht mehr richtig kalt wird.

Der Warmluftkollektor läuft inzwischen wieder länger; über 28 Grad im Lüfterkasten heute.

15. Februar

Ackerbohnen und Kerbelrüben gesät, und endlich die restlichen Blumenzwiebeln verteilt, das war ja kein Zustand. Besonders viel angetan hab ich mir da nicht (hinstreuen, Erde drauf, fertig), aber bevor sie auf den Kompost wandern …

Von den Heidelbeeren haben die ersten beiden dicke Knospen, die dritte garnix, und die vierte (die im Foto) hat Knospen, obwohl sie immer noch die alten Blätter hat:

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