5. April

Heute hab ich die ersten Tomaten eingetütet:

2 × Yellow Ruffled, 1 × Berner Rose (die rechte, in der Milchtüte) – die Black Russian haben zum Teil auch schon ordentlich Wurzeln, die kommen dann als nächstes dran.

Hinten links auf dem Foto ist Pflücksalat (das mit dem vielen Zeugs), hinten rechts der angeblich frühe Blumenkohl … der jetzt mal bitte langsam in die Gänge kommen soll, sonst wird das nix mehr mit „früh“.

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17. März

Heute war ich nur kurz im Garten, nochmal ein bisschen buddeln – da ist jetzt meine (dann doch wiedergefundene) Eigenbau-Wiesenmischung drin:

Im Hintergrund der Bereich, wo ich letztes Jahr schon Wiese gesät hatte; der grüne Puschel in der Mitte sind Wiesenmargariten, die hab ich mal dringelassen.

Der Pfirsich blüht inzwischen:

Geschnitten hab ich ihn jetzt immer noch nicht, für nächste Woche ist nochmal Frost angesagt … inzwischen weiß ich aber wenigstens, wie ich schneiden sollte (nur auf Wachstum, Leitäste/Krone erst nächstes Jahr).

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14. März

Heute hab ich gesehen, dass sich am Dach der Hütte, ganz oben am First, ein Stück Dachpappe gelöst hat =/ – es war wieder ziemlich stürmisch hier in den letzten Tagen; andere Nachbarn haben schon erheblich größere Schäden gehabt … jedenfalls war das der Anlaß, der Hütte mal schnell einen neuen Ortgang zu verpassen, damit der Wind da nicht mehr so von der Seite draufbläst.

Vorher:

Nachher:

Das sind einfach zwei Douglasienbretter mit Sparren + Schalung verschraubt – theoretisch kann man da noch unendlichen Aufwand betreiben mit Blech und Teer und allem Möglichen, aber ich betrachte glaub ich eher die Bretter als austauschbar. Die lose Dachpappe hab ich jetzt erstmal nur dahintergeklemmt; wir hatten zwar schon einen Lötbrenner besorgt, aber Bitumen ist wahrscheinlich doch besser, um die Ecke richtig abzudichten.

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7. März

Heute war ich bei der Saatgut-Tauschbörse von lucie/Bremen in Wandel – hat Spaß gemacht und die Ausbeute war reichlich, wenn auch nicht genau das, was auf meinem Wunschzettel stand. Immerhin hab ich jetzt aber wieder frische Pastinakensamen, eine Menge Blühmischungen/Reste/Probepäckchen/Kleinmengen, reichlich Schnittlauch, Knoblauch, Schnittknoblauch, Gurken und Melonen (wollte ich ja eigentlich nicht, aber wenn der Demeterhof im Umland die problemlos anbaut, dann sind sie ja vielleicht wirklich ziemlich einfach?), und nen Haufen schräges Zeug wie Tomatillo, Inkagurken, Rhizinus … da weiß ich noch nicht, ob ich das wirklich ausprobier.

Und ich hätte mir ein Schild malen sollen für die Haferwurzen – hab ca. 25 Mal deren Lob gesungen und konnte auch fast jede*n davon überzeugen, die mal auszuprobieren … mein Haferwurzensamensack ist jetzt auch um ein Viertel leerer, immerhin.

Zeitgleich kamen auch nochmal Tomatensamen per Tauschpost an: Rote Zora, eine freilandtaugliche Sorte, die wohl dschungelartig wuchert (hier ein sehr eindrücklicher Bericht in Wort + Bild o.O), aber auch gesund und robust und produktiv sein soll. Die braucht dann wohl sowas wie ein zweites Bohnengerüst; mal schauen, wo ich das noch unterbringe.

Die hab ich auch gleich eingetopft (Bäckertüten-Papiertöpfe); im Vorfenster außerdem Pflücksalat von der Tauschbörse (schwarzer Topf mit grüner Untertasse).

Oh, und ich glaube, die ersten beiden Mini-Winz-Spargel sind da:

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4. März

Am Montag hab ich mal einen Schwung Holz geholt:

Das ist Abfallholz aus der Holzhandlung am Hafen (die Abstandhalter aus den großen Stapeln), die Latten kann man prima als Stützen und so verwenden. Ein paar hab ich auch gleich mit nach Hause genommen und eine zweite Ebene für das Frühbeetfenster draus gemacht:

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1. März

Heute war Pflanzentauschbörse — endlich bin ich meine kiloweisen Blumenzwiebelreste losgeworden! \o/ Auch die überzähligen Paprikanten und die Jostabeeren sind weggegangen wie warme Semmeln; mitgenommen hab ich einen Topf mit Farn und Maiglöckchen, außerdem bekomm ich noch eine Maracuja und hoffentlich auch wieder einen Strauchbasilikum.

Am Küchen- und Kellerfenster tut sich grad Folgendes:

Zwei von den Ruthjes (rechts im Vierer-Abteil) sind unterwegs;

Knollenfenchel wächst (hoffentlich nicht zu schnell);

der frühe Blumenkohl wächst langsam weiter — ist mir leider ganz am Anfang schon davongeschossen; da man den angeblich gut tieferlegen kann, hab ich die langen Halme jetzt noch nicht rausgerupft. Die Nachzügler schauen aber eh gut aus.

25. Februar

Am Wochenende hab ich die letzten paar Ackerbohnen eingeweicht – da die hinteren ja nicht so gut aussehen, wollt ich vorne noch schnell welche ins Halbhochbeet säen. Um das Ganze zu beschleunigen (letztes Jahr haben die einen Monat zum Keimen gebraucht, ist glaub ich auch normal), soll wohl Einweichen helfen – die haben auch sofort losgelegt und quasi in Sekundenschnelle zu wachsen begonnen O.O

Zum Glück war heute weniger gruseliges Wetter, also Beet aufgefüllt (jedenfalls in der Mitte) und rein damit:

Vorne rechts kommt schon der Rhabarber raus, übrigens.

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13. November

Gemüsepanorama vorne:

Viel gibt’s nicht mehr zu sehen – die diversen späten/überwinternden Köhle verteilen sich auf die vier Beete bis zum Tomatenhaus, dort sind auch noch ein paar Kohlrabi drin. Die restlichen roten Rüben hab ich heute eingesammelt, da war auch wieder eine Überraschungsrübe (Mairübe) dabei; außerdem ein paar Haferwurzen und einen von den Nachzügler-Blumenköhlen, denen die Kälte anscheinend doch nicht so besonders behagt =/

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28. Oktober

Morgen solls den ersten Frost geben, deshalb hab ich heute die Tomaten abgeräumt, noch einen Schwung Haferwurzen ausgegraben, Rote Bete mitgenommen:

Die Knollen sind nicht besonders groß, aber sie haben nochmal schönes Laub entwickelt in den letzten Wochen, das wollt ich nicht erfrieren lassen. Der Zucchini und der letzte Kürbis sind jetzt auch Geschichte (beim Zucchini war die letzte Frucht jetzt auch verfault – bei dem nassen Wetter kein Wunder).

Und den Ingwer hab ich rausgeholt:

Die dunklen Teile (jeweils rechts) sind die Stücke, die ich eingepflanzt hatte; der Rest ist neu gewachsen.

Am Rand vom Haferwurzenbeet hinten hab ich außerdem eine erdbeerartige Pflanze vorgefunden (das Ding mit dem großen Blütenstengel in der Mitte) – weiß nicht, was das genau ist, eventuell eine Art Monatserdbeere, die noch von meinem Zwischennutzer übrig ist? Ich hab sie mal nach vorn ins Johannisbeer-Erdbeerbeet gesetzt:

21. Oktober

Heute hab ich zwei von den Tomatenpflanzen abgeräumt – die gelbe Johannisbeere, weil die inzwischen ziemlich wässrig schmecken und auch nicht gut nachreifen (die bleiben wässrig), und die Ruthje direkt daneben, weil die sich mit Braunfäule angesteckt hatte:

Die anderen sind erstmal stehengeblieben, die schauen noch recht gesund aus, jedenfalls was Braunfäule angeht (die beiden Spitzel haben ja leider argen Magnesiummangel).

Die beiden Buschkürbisse hab ich auch einkassiert, nur der Zucchini steht da noch und blüht tapfer weiter … eine Frucht ist aktuell noch dran (eine weitere hab ich vor ein paar Tagen geerntet, zwei andere sind leider weggefault bei dem Regen).

Das war die Ausbeute – außerdem die Zipfel vom Rosenkohl, den ich heute mal entspitzt hab, der erste Butternut und der kleine grüne Muscat-Nachzügler.

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