6. September

Heute hab ich den Spargelerbsen den Garaus gemacht:

Die wollten zwar noch immer weiter wuchern; nachdem sie zwischen­zeitlich argen Mehltau hatten, sahen die Neuaustriebe auch wieder total gut aus … aber die armen Kohlpflanzen (von denen ich ja eh schon etliche umgepflanzt hatte) hätten dann gar keine Chance mehr gehabt. Außerdem haben wir auch wirklich genug Spargelerbsen gegessen dieses Jahr, findet vor allem der B.

Von der Nachbarin kam auch wieder eine Rasenschnittspende, die ich danach dann gleich verteilt hab:

So sehen die Kohlbeete insgesamt aus – die großen Dinger im linken Beet sind die Rosenköhle, in dem Beet am Zaun steht „früher“ (haha) Blumenkohl mit ein paar vermischten Resten (Broccoli, ob der noch was wird?, Kohlrabi undsoweiter), im Vordergrund ist Kohlrabi, Schnitt­sellerie und Mangold drin mit einer Reihe lila Buschbohnen in der Mitte:

Der Winterbroccoli im Hochbeet ist schon riesig geworden (gesät am 1. Juni, ausgepflanzt am 13. Juli):

Von den gelben Beten im Vordergrund hab ich heute auch die ersten paar rausgeholt und mitgenommen, ganz so dicht müssen die ja nicht stehen (außerdem: Eintopf =D ).

Wenig später:

Das Wetter war recht bescheiden in den letzten Tagen, insbesondere hat’s deutlich abgekühlt – die Freilandtomaten wachsen zwar gut weiter, aber die Reife läßt sehr auf sich warten:

Beim Wein schaut’s ähnlich aus – ich probier schon seit Tagen immer wieder, aber die Trauben schmecken nach wie vor sehr … erfrischend (es ziagt’s eim ois zamm nennt man das glaub ich in Fachkreisen):

Vorne kommen die Monstranzen jetzt langsam zu Potte, natürlich genau dann, wenn wir wegfahren wollen:

Das ist das ex-Kartoffel-jetzt-Kompostbeet, mit der Gurke vornedran:

Die hat sich leider irgendwas eingefangen, glaub ich (Eckige Blatt­fleckenkrankheit? Gurkenmosaikvirus?) – treibt aber trotzdem weiter aus und blüht auch wieder, also laß ich sie halt erstmal stehen. Vielleicht kommt ja doch noch mehr als eine Gurke dabei raus.

Bei den Butternuts tut sich was:

Und den beiden kleinen Sellerien im Tomatenhaus scheint’s auch gut zu gehen, sie machen jedenfalls brav Knöllchen:

Bei den Tomaten selber geht’s momentan recht zögerlich voran – die ersten beiden Vierländer Platten nähern sich der Schlachtreife (erkennt man auf dem Foto, wie riesengroß die sind?):

Und die erste Black Russian auch – die ist ein wenig gebeutelt, auch die Pflanze wirkt untenrum nicht so richtig glücklich (oben schaut sie aber viel besser aus):

Kerbelrübensaatgut hab ich zwischendurch auch noch eingesammelt – das sind jetzt nur die ersten paar Dolden, damit die sich nicht überall verteilen:

Und mit den Haferwurzen bin ich sehr zufrieden, auch die nächsten drei haben richtig gerade lange Wurzeln gebildet, nicht so ein Wirrwarr wie letztes Jahr:

Zucchinischwemme die xte:

Und Premiere: Gemüseheimtransport im eigenen Transportfahrzeug \o/

– jetzt kann ich endlich alles einfach in die Kiste schmeißen, ohne umständliches Stapeln und Herumsortieren in den Packtaschen.

So schaut’s aus, das gute Stück (noch ohne Gemüse, dafür mit Zweit­Drittrad – auf dem Heimweg von der Abholung):

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