4. November

Gestern und heute hab ich kaum gegärtnert, nur Bastelkram erledigt — die Schubkarre hat ein neues Rad bekommen, diesmal aus massiver Vollplaste, nachdem das Luftrad neulich schon wieder platt war (zum zweiten Mal dieses Jahr >.<) … das hat sich ein bisschen hingezogen, weil ich mit meinen schwachen Kräften die Achse nicht reinbekommen hab; der Autoschrauber, zu dem ich das Ganze dann kutschiert hab, allerdings auch nicht. Aber der hat eine Presse, damit hat’s dann funktioniert – als ich wieder im Garten war, war’s allerdings schon fast wieder dunkel.

Immerhin hab ich noch die diversen Grassodenhaufen eingesammelt, die sich in der schubkarrenlosen Zeit schon hier und da gestapelt hatten, und noch einen knappen Quadratmeter Wiese abgetragen, was ebenfalls ohne Schubkarre schlecht geht — da es ja in nächster Zeit kalt und nass bleiben soll, wollte ich noch schnell ein bisschen mehr Blumenwiese aussäen, das müßte ja jetzt noch ganz gut gehen.

Heute hab ich unterwegs ein bisschen Holz geholt, zwecks Einfassung der diversen neuen und vergrößerten Beete, die noch keine Rähmchen haben:

Und überzähliges Grünzeug geerntet/geschnitten – ich bin vorgestern eine große Kiste Fallobst über so einen Foodsharing-Kanal losgeworden, das ging so schnell und einfach, dass ich danach gleich nochmal reichlich Schnittsellerie und Radicchio mitgenommen und auf dem gleichen Weg unters Volk geworfen hab. Heute hab ich dann den Salbei vorn am Zaun geschnitten, der im Sommer vom Riesen-Natternkopf plattgedrückt wurde, damit er wieder Richtung Sonne weiterwachsen kann:

Auch der hat schon eine Abnehmerin gefunden — sehr gut, dann muss ich das nicht alles auf den Kompost geben.

19. Juli

Gestern hab ich die ersten „Linda“ geerntet (1,3 Kilo von drei Pflanzen):

und heute nochmal ein paar „Gunda“ (knapp 1,1 kg von drei Pflanzen). Die Linda haben wir auch abends gleich in die Pfanne gehauen – ganz so toll wie die Bamberger letztes Jahr oder die Gala in 2018 waren die zwar nicht, aber auf jeden Fall gute Kartoffeln. 3,5/5 Punkte, gerne wieder =)

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12. Juli

Heute hab ich zwei neue Steckenhalter ans Weingerüst gebaut, damit der Wein da um die Ecke wachsen kann (Stecken hatte ich grad nur noch zwei, da muss ich demnächst nochmal Nachschub holen):

Die Tomaten haben auch ein paar neue Stäbchen bekommen bei der Gelegenheit; die beiden größeren hatten sich schon heimlich verzweigt und inzwischen wachsen sie auch ziemlich schnell.

Ansonsten das Erdbeerhochbeet entwuchert, Neuseeländer Spinat geerntet und nicht viele Fotos gemacht – hier die geplagten Süßkartoffeln im Halbhochbeet (dass Schnecken die nicht fressen, ist leider ein Gerücht; sie fressen sie halt als Nachtisch, wenn sie mit den Paprika fertig sind …)

Ich hoffe mal, die kriegen noch die Kurve, jetzt wo sie mehr Sonne und weniger Besuch haben.

Und der Apfelbaum hängt irre voll — ich bin leider immer noch nicht dazu gekommen, den mal auszudünnen:

Die restliche Brennesseljauche hab ich abends noch auf die vorderen Tomaten gegeben und neue angesetzt; Restepampe hat diesmal die Mirabelle bekommen.

25. Juni

Hab die letzten Tage im Bastelwahn verbracht und bin gar nicht richtig dazu gekommen, Fotos zu machen … hier ist es auch jetzt wieder sehr trocken, also Baustelle –> extralange Gießrunde –> und dann wird’s auch schon dunkel.

Aber heute hab ich dran gedacht! Hier also wieder Blümchen- und Gemüserundschau; die Stockrosen haben angefangen zu blühen:

Die kleine Melone im Tomatenhäuschen ist gar nicht mehr so klein; ich hab ihr mal das ehemalige Rankgitter von der Hüttenwand (wo jetzt die Leiter hängt) hingestellt, falls sie klettern möchte, das passt da praktischerweise genau rein:

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19. Juni

Weiter geht’s auf der Weingerüstbaustelle:

Die Platten/Steine liegen da zum Teil nur probehalber (deswegen gehts da so rauf und runter) – die Platten lagen bisher unter dem Holzstapel am Zaun, den ich heute zum hoffentlich vorletzten Mal umgestapelt hab … bevor ich die jetzt auch nochmal extra irgendwo hinstapel, kann ich sie auch gleich da hinschmeißen, wo sie voraussichtlich ungefähr liegen sollen, fand ich.

Hinten am Graben hab ich außerdem dieses Kleinod ausgebuddelt und umgehend verbaut:

Heute hab ich dort auch noch so ein Trumm gefunden (das liegt da aber noch, der ist ungefähr 60 x 40 und dementsprechend mordsschwer):

Das sind anscheinend Reste einer Art Treppe, die sich die Vor-Vorpächter da für ihre Wasserstelle hingebaut hatten – brauch ich also jetzt nicht mehr, die Wasserstelle ist ja längst Geschichte.

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10. Juni

Gestern hab ich eine kleine Pflanzentauschaktion gemacht und je eine Aubergine, Freilandgurke, Kürbis und drei Paprika bekommen (für überzähige Lorbeeren, Baumtomaten Naranjillas, eine Kumquat und eine von den Goldenen Johannisbeeren); den Kürbis hab ich abends gleich noch eingepflanzt:

Das ist ein „Golden Hubbard“ (steht jetzt vorne bei den Erbsen, anstelle des einen weggefressenen Butternut) – bin ja mal gespannt, wie der am Ende wirklich aussieht, das Internet ist sich da offenbar alles andere als einig. Vorgestern hab ich außerdem noch Roter-Zentner-Saatgut besorgt und einen hinten in den Hokkaidohügel gesteckt + einen eingetopft (alter Neuseeländer-Topf) … so langsam sinds jetzt glaub ich echt genug Kürbisse!

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7. Juni

Der erste Mangold ist fertig =D

Wir haben vor kurzem erst den alten aufgegessen, der von der letzten Ernte noch im Kühlschrank war (geerntet am 9. Mai, der beibt ja wirklich ewig frisch), sind jetzt also rund ums Jahr mit Mangold versorgt (zur großen Freude vom B, der den nach wie vor nicht mag =P). Den ersten kleinen Kohlrabi hab ich neulich auch schon abgeschleppt; dass wir den letzten Kühlschrankrest vernichtet haben, ist zwar auch nicht sooo lang her, aber der war nicht mehr besonders toll.

Die hinteren Erbsen beteiligen sich jetzt auch bald am Geschehen:

Zwei oder drei Tage dauerts noch, aber angesetzt haben sie schon ganz gut. Die vorderen hatte ich am 28. Mai zum ersten Mal beerntet (gesät am 7. März), die hinteren sind vom 12. April – die haben also ganz schön aufgeholt, obwohl sie viel weniger sonnig stehen.

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6. Juni

Die Felsenbirnenbeeren (oder wie die heißen) sind jetzt langsam reif:

Die sind gar nicht schlecht – bißchen trocken, aber da die Kerne ganz weich sind, kann man sie ohne weiteres essen.

Heute war Weingerüstbau und Grünspargel dran – so sehen die Spargelpflanzen inzwischen aus:

Die hab ich jetzt ins Freiland gepflanzt (vorne neben die Himbeeren), wo sie bis zum nächsten Frühjahr noch groß und stark werden sollen, bevor sie dann ins richtige Spargelbeet kommen.

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6. Mai

Die beiden letzten Nächte waren nochmal ziemlich kalt, Frost gab’s aber keinen – die Johannisbeeren haben das glaub ich größtenteils gut überstanden, nur bei der ganz kleinen weißen, die ganz rechts auf der Wiese steht, sind anscheinend ein paar Beeren erfroren:

Auch die kleinen Johannisbeertomaten, die sich im Häuschen selbst vermehrt hatten, sehen noch total fit aus =)

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