13. Juni

Heute hab ich jede Menge Zeug (endlich) ausgepflanzt – Wetter war zwar nicht ideal dafür, aber besser wirds jetzt auch nicht mehr, also Augen zu und durch. Erstmal hab ich noch mehr Pflanzen angeschleppt (Tauschgruppe) — Edamame, ein paar Sellerien (unklar welcher Bauart) und eine Schachtel voll Rosenkohl:

Die Edamamen blieben erstmal in der Schachtel, weil ich auf die Schnelle gar nicht wußte, ob die klettern oder kriechen oder Sonne oder Schatten … ansonsten hab ich den Jungpflanzenschaukelbestand aber ganz gut dezimiert. Im Folgenden drei Meter langweilige Jungpflanzenfotos:

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1. Juni

Heute hab ich den ganzen Rest der Sommertouristen ausgepflanzt bis auf die Paprikanten, die kommen morgen dran — hier sind jetzt in der Mitte vier Physalis und zwei Auberginen drin, links und rechts davon die Süßkartoffeln:

Der Rest ist Gründüngung (Serradella, der Buchweizen ist glaub ich nicht gekommen). Die Knobläuche da am Rand sind anscheinend schon ganz brauchbar, hab ich bei der Gelegenheit festgestellt (einer war im Weg und musste weichen =).

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12. Mai

Die kleine Feige hat heute ihr Halterli bekommen:

Sieht windschief aus, ist aber superstabil!

Außerdem hab ich die roten Kohlrabi ausgepflanzt, vorne am Zaun ein bisschen aufgeräumt (Löwenzahn raus, Steinklee / Dost / Sedum rein), Kapuzinerkresse und Tagetes gesät (Jungpflanzenschaukel: im kleinen Topf ist die aus der Gneisenaustraße, im abgefrühstückten Kohlrabikasten die normale), und das Wurzelsperrenmäuerchen bei den Stachelbeeren angefangen auszubessern.

Und die ersten Bohnen reingesteckt: eine Reihe Saxa hinten im hinteren Kohlbeet — vielleicht klappt’s ja, dass sie keimen, bevor’s wieder kalt wird, aber noch nicht draußen sind bis dann.

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28. April

Rhabarbersaison ist eröffnet!

Morgen soll es den ganzen Tag regnen, deshalb hab ich heute hauptsächlich Zeug gesät:

  • Reste von Acker- /Wiesenglockenblume und Wiesensalbei in die Wiesen vorne
  • Brandkraut auf die Mirabellenwiese
  • Pastinaken (diesmal das Saatgut vom letzten Jahr, das aus der Tauschgruppe hab ich irgendwie verschusselt) in den zweiten Balkonkasten auf der Jungpflanzenschaukel – im Kohlbeet hinten sind glaube ich ein paar gekommen, aber halt nicht alle
  • und noch schnell ein bisschen Gründüngung / Unterpflanzung (Buchweizen, Inkarnatklee) auf die Kürbis- und Süßkartoffelbeete vorne; die hab ich bei der Gelegenheit auch noch mit Kompost versorgt

10. März – Buddeltag

Schon wieder nur so unattraktive Erdhäufen im Angebot – ich hab angefangen, die diversen Komposthaufen umzusetzen / zu verteilen:

Den Bereich neben dem Schuppen hatte ich letztes Jahr freigehalten für eventuelle Dachreparaturarbeiten, jetzt mach ich da aber doch ein Beet hin (dieses Jahr für Kürbisse, das sollte ja ganz gut gehen mit so einem relativ frischen Erd-Kompost-Haufen) und werd stattdessen die Gegend vorm Schuppen noch ein bisschen entrümpeln, damit da mehr Platz ist.

Hinterm Weingerüst hab ich außerdem das Neuseeländer-Spinat-Beet ein bisschen aufgefüllt und noch eine Reihe Zuckererbsen gesteckt.

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21. Februar

Nach fast zwei Wochen Frost und Schnee ist hier übergangslos Kurze-Hosen-Wetter ausgebrochen mit über 15 Grad und Sonne – erstmal das obligatorische Blümchen-Bienchen-Foto:

Der Garten hat die Schneemassen zum Glück heil überstanden (ich hatte nicht unbedingt damit gerechnet, dass das Hüttenvordach sowas aushält … mit Schneelast wird hier oben glaub ich nicht ernsthaft geplant), nur die blöden Mäuse haben den Rest der Äpfel auch noch vernichtet =(. Hab die Kellerklappe aber nur kurz auf- und wieder zugemacht, Foto erspar ich der werten Leserschaft an dieser Stelle.

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24. Oktober – Tomatensaisonfinale

Kurze Unterbrechung der Apfelernte – im Nieselregen bin ich dann lieber nicht auf der Leiter herumgeklettert, sondern hab stattdessen die Tomaten und Süßkartoffeln abgeräumt. Viel war eh nicht mehr dran, auch die Roten Zoras reifen jetzt nicht mehr gut nach, also brauchen sie auch nicht länger im Regen herumzustehen:

Im Tomatenhaus sah die hintere Ruthje noch ganz gut aus, war aber schon leergepflückt; die anderen hatten auch alle schon ziemlich Braunfäule.

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25. August

Heute hab ich das zweite Gunda-Beet abgeerntet und das Linda-Beet seiner neuen Bestimmung zugeführt:

Das soll nächstes Jahr das Kerbelrüben-plus-Diverses-Beet werden; die Kerbelrübensamen sind aber noch nicht ganz fertig, die hau ich dann später noch dazwischen.

In der Mitte sind jetzt die restlichen Radicchien (Variegato di Castelfranco; nach dem Foto kamen noch ein paar Sommerläuche dazu, die vorschriftswidrig überwintern sollen), links und rechts (da wo schon gemulcht ist) ist Winterzwiebelsaat, dazwischen eine Mischung aus Spinat + Rote Bete / Radieschen / Mairüben, und ganz außen ist vorne (Richtung Schuppen) Spinat und hinten Rucola.

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2. August – Halbwilde Karotten

Nachdem ich mich die ganze Zeit schon gewundert hab, wieso die blöden Karotten so ewig brauchen und immer noch nicht orange werden (bis auf eine, von der die Schnecken das Grüne abgeknabbert hatten, die hab ich vor einer Weile schon rausgezogen), hat mir jemand einen heißen Tipp gegeben: die haben sich anscheinend mit Wilden Möhren verkreuzt, von denen es hier ja reichlich gibt … >.<

Hab dann mal den größten Teil rausgeholt; so sahen die dann aus:

Wir haben unerschrocken trotzdem welche ins Curry geschmissen abends, das war eigentlich ganz interessant: jede hat ein bisschen anders geschmeckt, manche wie normale Karotten, manche eher nach „Wild“ … richtig ungenießbar (weil zu hart) waren bisher nur die, die anscheinend nix anderes gemacht haben als blühen (zu erkennen am zentimeterdicken Stengel).

So ein Experiment mach ich trotzdem nicht nochmal; für die Spätaussaat neulich hatte ich zum Glück eh die Saatgut-Tüte aufgebraucht statt mein eigenes zu verwenden, also das sollten dann wieder normale Karotten werden.

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25. Juni

Hab die letzten Tage im Bastelwahn verbracht und bin gar nicht richtig dazu gekommen, Fotos zu machen … hier ist es auch jetzt wieder sehr trocken, also Baustelle –> extralange Gießrunde –> und dann wird’s auch schon dunkel.

Aber heute hab ich dran gedacht! Hier also wieder Blümchen- und Gemüserundschau; die Stockrosen haben angefangen zu blühen:

Die kleine Melone im Tomatenhäuschen ist gar nicht mehr so klein; ich hab ihr mal das ehemalige Rankgitter von der Hüttenwand (wo jetzt die Leiter hängt) hingestellt, falls sie klettern möchte, das passt da praktischerweise genau rein:

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