4. Oktober – Herbst

Heute war ich den ganzen Tag im Garten und hab fleißig Dinge erledigt — die restlichen Bohnen abgeerntet und das Gerüst abgebaut, Wiese gemäht, Spinat gesät, jede Menge Grünzeug geerntet … hier ist jetzt definitiv Herbst:

Das abgeerntete Bohnenbeet – die restlichen Kürbisse sind gleich mit rausgeflogen, an dem Green Hokkaido war ja eh nur ein kleiner dran – hab ich gleich gehackt, mit Kompost versorgt und neuen Winterspinat gesät („Verdil“ von Bingenheimer; mal schauen, was der kann).

Acht oder neun Kübel Kompost sind da reingegangen; nächstes Jahr kommen da Kohlpflanzen drauf und der Kompost muss ja eh weg.

Zwischenstand Kompost:

Dem aktuellen Spinat ist es sehr gut gegangen in den letzten Tagen, eine große Tüte voll hab ich gleich eingepackt:

Die Überlegung, ob ich bei den Süßkartoffeln mal nachschauen gehe, hat mir irgendein Mitbewohner abgenommen:

Keine Ahnung, wer das war – Wühlmäuse sicher nicht, die Knollen waren alle intakt; Maulwurf würde mich ja freuen, aber da hab ich keine weiteren Hügel gesehen … jedenfalls hab ich die Pflanze dann mal ausgegraben und schau an, gar nicht so schlecht:

Knapp 400 Gramm hat die größte Knolle gewogen – ein paar sind mir beim Ernten kaputtgegangen, aber das hat mir dann gleich wieder die Abendessen­überlegungen gespart (im Ofen gebacken waren die sehr lecker!).

Neuseeländer Spinat hab ich auch noch geerntet, dann die Birnenwiese fertig gemäht und auch gleich Seifenkraut und Rainfarn ausgesät:

Die frühere Nebenan-Wildnis da im Hintergrund ist jetzt leer und öd, da ist momentan von vorn bis hinten nur noch Rasen =/

Der Birne hätte ich wahrscheinlich mehr von den Austrieben unten wegnehmen können im Frühjahr, so wie die treibt – hatte ich mich nicht getraut, damit ihr keine Wurzeln absterben. Drei von vier Leitästen hat sie sich jetzt aber eh schon wachsen lassen (sie möchte lieber ein Hochstamm sein, so wie das ausschaut), mit denen kann sie dann nächstes Jahr gern weitermachen =)

Der große Honigkürbis hat drei solche Dinger in Arbeit – bzw sind sie eigentlich schon fertig, ich konnte sie nur heute nicht mitnehmen, weil ich mit dem normalen Fahrrad da war:

Von den Rosenköhlen musste ich einen rausschmeißen, weil der völlig verlaust war (Wolläuse) – war aber nur der eine, soweit ich das erkennen konnte, und praktischerweise genau der, der den armen Pastinaken die ganze Zeit das Licht weggenommen hat:

Die Pastinaken sind die mickrigen Gestalten mit je drei Blättern dran (Suchbild) …

Um die Rosenkohlversorgung müssen wir uns trotzdem keine Sorgen machen, so wie das ausschaut:

Das sind keine kleinen Bemmerln, sondern die Pfanze ist so riesig!

Und die Zuckerhüte werden dieses Jahr wohl auch amtliches Endformat erreichen – ein einzelnes Blatt reicht da jetzt schon für eine Salatbeilage:

Die Radicchien und Endivien hinten sind ähnlich gigantisch … zwei von den Endivien sind ja geschossen, als es kurz nochmal heiß war, die blühen jetzt sehr hübsch:

Die Herbstanemonen hab ich hier glaub ich noch gar nicht gewürdigt dieses Jahr, die blühen schon seit einer ganzen Weile:

Die Heidelbeeren herbsteln:

Die Herbstanemonen blühen:

Und die Kugeldistel hat auch nochmal nachgelegt:

Der Besuch ist glaub ich irgendeine Sandbiene; heute gelernt:

Sandbienen sind für Menschen völlig ungefährlich, ihr Stachel ist so weich, dass er die menschliche Haut nicht durchdringt. Man kann also die Sandbienen ohne Gefahr auch aus der Nähe beobachten.

(Wikipedia)

Heimgeschleppt hab ich dann die letzte Schüssel Bohnen, den grünen Hokkaido, die ersten beiden Winterrettiche und das übliche Fallobst:

Außerdem noch Gelbe Bete, ein paar nachgetriebene Broccoli und den allerersten Winterbroccoli, Süßkartoffeln, Salate, und je eine große Tüte Spinat und Neuseeländer Spinat … bloß gut, dass wir eh nicht einkaufen waren!

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