7. Oktober – Drahtseilakt

Gestern hab ich die Rose am Zaun gestutzt und das Dornenzeug dann gleich zur Deponie gebracht – als ich zurückkam, war Besuch da:

Die Herrschaften haben im Auftrag der swb meinen Strommast festgebunden, und zwar innerhalb von zwei Tagen O.O … am Freitag hatte ich der swb gemailt, dass mit der Mast ein wenig schiefer vorkommt als vor einem Jahr (auf diesem Foto war mir das neulich aufgefallen), Dienstag stehen sie auf der Matte. Die waren erfreulicherweise wirklich rücksichtsvoll und haben sehr darauf geachtet, meinen Salat nicht plattzulatschen; so wie das da hinten derzeit aussieht, hatte ich das gar nicht unbedingt erwartet.

So ist der Mast jetzt obenrum befestigt (auf der abgewandten Seite ist ein Haken, an dem das Seil hängt) – das schöne Drahtseil wird jetzt dauerhaft meinen Garten zieren, aber besser als wenn das Ganze irgendwann den Nachbarn aufs Dach fällt.

Danach hab ich mir nochmal ein paar Schubkarren voll Holzhäcksel von den Nachbarn geholt und auf den Wegen verteilt, außerdem die restliche Gurkenernte eingefahren und die (inzwischen ziemlich ramponierte) Pflanze  kompostiert:

Naja … auch diese war zu einem Drittel ungenießbar bitter; der Rest war zwar ganz lecker, aber so richtig gelohnt hat sich das ja nicht XD

Heute hab ich nochmal Spinat ins hintere Salatbeet gesät, außerdem zwei von den Knobläuchen aus dem Bohnenbeet geholt (die treiben grade kräftig wieder aus)  und im Zuckerwurzenbeet verteilt:

Links und oben erkennt man, dass die erste Runde Zuckerwurzen (das sind die Wühlmausreste, die ich im Sommer (Ende Juni) schon umgepflanzt hatte) gut angewachsen ist und jetzt noch blüht … die anderen, die noch vorn im Kasten stehen, begeben sich grad alle in die Winterruhe. Von denen hab ich auch nochmal eine ausgebuddelt, war aber nicht sehr überzeugend:

Letztes Jahr um die gleiche Zeit (16. Oktober) waren immerhin ein paar Dicke dabei … weiß auch nicht, warum die dieses Jahr so rummickern.

Und im Halbhochbeet hab ich den größten Teil der Ofenkartoffeln rausgeholt:

Die eine große Staudensonnenblume, die sich da wild ausgebreitet hat, hatte  überall ihre Knollen verteilt — von denen hab ich auch gleich ein paar Handvoll eingesackt:

Die haben wir dann abends ins Curry geschmissen (leider viel zu lang gekocht, roh schmecken sie mir besser) – was ich ja eben erst begriffen hab: Sonnenblumen und Topinambur sind Geschwister (beides Helianthus), na logisch sind die Knollen ähnlich.

In dem Beet sind jetzt in der Mitte die restlichen Rockenbollen- und Knoblauch-Brutzwiebeln drin (einen Teil hatte ich eh schon verschenkt, weil ich mit solchen Mengen dann nicht mehr viel anfangen kann), und da wo die Kartoffeln standen, hab ich den Lattughino Verde und die übrigen Endivien ausgepflanzt:

Wie man auf dem Foto schon erahnen kann, hat’s zwischendurch immer wieder geschüttet … Feldsalat und weiteren Spinat wollte ich zwar auch noch aussäen, das hab ich dann aber vertagt auf morgen oder so.

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