14. Oktober – Herbst

Hier ist jetzt endgültig Herbst, nix mit Spätsommer. Brrr.

Die roten Zoras halten tapfer noch ein bisschen durch – die Pflanzen sehen zwar inzwischen arg aus, hängen aber noch ganz gut voll:

Hinten blühen die Herbstanemonen schon seit einiger Zeit, die sind auch richtig groß geworden dieses Jahr:

Die lila Buschbohnen im Kohlbeet haben Feierabend gemacht; ich hab auch die Schnittsellerie nochmal zurückgeschnitten und das Beet mit Laub eingepackt – da sind jetzt nur noch restliche Kohlrabi drin, Mangold und ein paar Winterrettiche:

Die Winterrettiche entwickeln sich sehr unterschiedlich, insgesamt sind sie aber noch recht klein – kein Vergleich zu 2018, aber auf jeden Fall schon mal besser als letztes Jahr.

Das ist einer von denen ganz vorn im Kasten beim Tomatenhaus:

So ganz samenfest ist der Flower Sprout offenbar nicht (das war ja Saatgut von einer gekauften Pflanze; ich hatte da nichts eindeutiges rausfinden können im Sommer) — die kleine lilane Pflanze links vorn unterscheidet sich deutlich von den anderen, und die haben auch alle etwas unterschiedliche Blätter. Also es bleibt spannend =)

Übersicht vorne:

Das Beet hinter den Kürbissen (wo die leeren Bohnenstangen drinstecken) ist das Kompostbeet; am Rand davon sind noch Haferwurzen drin, ansonsten ist das aber echt ganz praktisch als Kompostgrube im Moment. Nächstes Jahr kommen dort die Kürbisse drauf und der Kompost hat theoretisch anderthalb Jahre Zeit zum Verrotten … bin gespannt, ob das dann so funktioniert.

Geerntet hab ich auch ein bißchen was: die restlichen „Talent“-Kartoffen aus dem Halbhochbeet (an deren Stelle hab ich dann die übrigen Zuckerhüte gepflanzt):

Da sind auch wieder ein paar Sonnenblumenknollen dabei, die ich bei der Gelegenheit mit ausgebuddelt hab.

Und den Fenchel neben dem Rhabarberbeet hab ich auch abgeräumt:

Ob sich das lohnt, den zwecks Fencheltee auseinanderzufieseln, weiß ich zwar noch nicht, aber er soll sich da nicht überallhin aussamen … drum hab ich die Samen auf jeden Fall mal eingesammelt.

Außerdem reichlich Radicchio und Rucola, Schnittsellerie, Bohnen, zwei kleine gelbe Beten, eine Handvoll mickrige Kohlrabi und auch nochmal ein paar Süßkartoffeln. Da war der Ertrag insgesamt nicht besonders üppig (im Durchschnitt vielleicht so drei kleine Knollen pro Pflanze), aber sie mußten ja auch bis Juni oder Juli noch im Schatten der riesigen Ackerbohnen ausharren — ich probier das nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal mit mehr Sonne.

Und Pilze schießen auch schon wieder überall wie Pilze aus dem Boden:

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