17. Oktober

Heute hab ich eine Menge Zeug erledigt — Weißdorn gepflanzt, Knoblauch gesteckt, Zuckerwurzen umgesetzt, Gründüngungsbeet fertig umgegraben und aufgefüllt, Feldsalat gesät … und dann hab ich mir noch einen Ruck gegeben und die Stachelbeeren alle in ein neues Beet umgepflanzt, damit die nächstes Jahr nicht wieder so in der Sonne braten.

Den Weißdorn hatte ich gestern aus dem Garten einer Bekannten geholt, jetzt steht er schräg hinter dem Apfelbaum — ich wollte da gern wieder ein bisschen mehr Gebüsch haben (die Brombeerwildnis nebenan ist auf dieser Seite schon seit einer Weile gerodet), und Weißdorn sollte ja hoffentlich robust genug sein, um mit dem etwas trockenen Standort zurechtzukommen:

Das Kohlpflanzenbeet hinten am Zaun wird nächstes Jahr das Zucker­wurzen­beet, zu Füßen der Kohlpflanzen sind jetzt die umgesetzten Wurzen drin (wie man auf dem Foto überhaupt nicht sieht), dazwischen eine Reihe Knoblauch:

Das Beet hab ich bei der Gelegenheit gleich ein bisschen nachgefüllt; aus den Grassoden vom Jahresanfang ist schon wieder prima Krümel­erde geworden:

Ein paar von den Kohlpflanzen, die eh keine große Zukunft mehr vor sich hatten, hab dann auch gleich eingesammelt (ich glaub, das waren die, die im Sommer im Spargelerbsendschungel abgetaucht waren) – irgendwas wird man mit den Blättern ja sicher noch anfangen können:

Die Zuckerwurzen selber haben dieses Jahr keine großartigen Resultate erbracht – ich hatte die letzen Winter einfach dringelassen und gar nicht beerntet (eigentlich soll man sie ja rausholen, die dicken Wurzeln abschneiden und den Rest neu pflanzen), vermutlich haben sie deswegen einfach nicht mehr genug Platz gehabt. Das war also diesmal eher „Resteverwertung“ als „Ernte“:

Ein paar von denen haben wir dann abends gleich ins Curry geschmissen, lecker sind sie ja =).

Nächster Tagesordnungspunkt war das Gründüngungsbeet, das hatte ich gestern schon umgegraben und angefangen aufzufüllen; heute kamen noch zwei Schubkarren Erde obendrauf und dann Feldsalat (Polar):

Eine Reihe Knoblauch hab ich da auch noch untergebracht (vorne), den Knoblauch hab ich ansonsten im Kerbelrübenbeet und bei den Zuckerwurzen verteilt.

Und dann hab ich noch das brachliegende Zweiterbsenbeet zum Stachel­­beer­beet umgewidmet – die beiden Stachelbeeren vorne und hinten am Weg hatten so offensichtlich unter zu viel Sonne gelitten, dass ich sie jetzt doch nochmal umgesetzt hab; da neben dem Riesenefeu kommt ja die Mittagssonne nicht hin. Der Umzugsstreß wird ihnen wahrscheinlich erstmal nicht gefallen, aber bevor sie jedes Jahr wieder Sonnenbrand haben …

Jetzt hoffe ich nur, dass die leere Nebenan-Wiese noch lange unverpachtet bleibt und niemand auf die Idee kommt, den großen Efeu umzusägen … sonst war’s das wieder mit Schatten.

Die hintere Stachelbeere hab ich bei der Gelegenheit gleich geteilt, da sind zwei große (die rechten beiden im Beet) und zwei kleine draus geworden; eine von den kleinen wird demnächst dann der roten Baumarktstachelbeere Gesellschaft leisten, die andere hab ich schon verschenkt.

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