12. Mai

Die kleine Feige hat heute ihr Halterli bekommen:

Sieht windschief aus, ist aber superstabil!

Außerdem hab ich die roten Kohlrabi ausgepflanzt, vorne am Zaun ein bisschen aufgeräumt (Löwenzahn raus, Steinklee / Dost / Sedum rein), Kapuzinerkresse und Tagetes gesät (Jungpflanzenschaukel: im kleinen Topf ist die aus der Gneisenaustraße, im abgefrühstückten Kohlrabikasten die normale), und das Wurzelsperrenmäuerchen bei den Stachelbeeren angefangen auszubessern.

Und die ersten Bohnen reingesteckt: eine Reihe Saxa hinten im hinteren Kohlbeet — vielleicht klappt’s ja, dass sie keimen, bevor’s wieder kalt wird, aber noch nicht draußen sind bis dann.

In die beiden Balkonkästen, die ich vor einer Weile vor den Schuppen gestellt hatte, hab ich Petersilie (vorderer Kasten, Saatgut von 2019) und Koriander / Schabzigerklee gesät — bis zum frühen Nachmittag ist da glaub ich Sonne, ansonsten muss ich die halt umparken –, und vorn ins Paprika/Physalisbeet die ersten Süßkartoffeln gepflanzt: die letzten drei hinten Richtung Zaun sind Stecklinge (direkt aus dem Glas ausgeplanzt), die vierte mit Knolle dran (dito). Es wird zwar nochmal kalt werden, aber die wollte ich jetzt nicht mehr länger im Wasser lassen; nochmal in einen Topf zu pflanzen und von da gleich wieder raus ins Freiland wär glaub ich auch nur überflüssiger Streß gewesen.

So schaut’s hinten bei den Ackerbohnen aus (außen/unten sind Haferwurzen und vermischte Kohlrabi drin):

Oben in der Mitte hatte ich Pastinaken gesät; meiner Erinnerung hatten vier davon gekeimt, jetzt hab ich nur noch drei gesehen:

Die Stachelbeeren da hinten kommen offenbar gut zurecht:

Die große in der Nebenanwildnis hab ich mir noch gar nicht angeguckt, die outperformt meine wahrscheinlich wieder um Längen …

A propos outperformen, der Superrhabarber war schon wieder erntereif — morgen solls ja regnen, da werd ich den verhackstücken (die anderen haben auch was beigesteuert, aber keiner ist so groß wie der):

Das ist einer von den beiden, die ich 2019 aus dem Himbeergestrüpp neben der Distel rausgepopelt und mehr oder weniger aus Mitleid nach vorn gepflanzt hab … so klein und niedlich war der damals (das kleine Wuschi vorne links), März 2020 dann so (vorne rechts), und jetzt ist er größer als alle anderen O.O

Bei den Feldwespen hab ich heute wieder ein paar Wespen fliegen sehen — ein Glück, ich hatte schon befürchtet, dass ich sie verscheucht hab … und das hier scheint eine Blaue Holzbiene zu sein, von denen waren mehrere im Beinwell unterwegs:

Auch wieder so Katastrophentouristen =/:

Ohnehin ist die Holzbiene klimawandelbedingt auf dem „Vormarsch“. Lange Zeit nur im Südwesten Deutschlands zuhause, reicht ihr abgesehen von Höhenlagen und größeren Waldgebieten weitgehend geschlossenes Verbreitungsareal inzwischen nördlich bis zu einer Linie Osnabrück–Hannover–Berlin.

(Nabu)

Das ist aber ein normaler Falter – ein C-Falter (die heißen wirklich so):

Zu Hause hab ich dann noch Volkszählung bei den Kürbissen gemacht, welil ich da zwischenzeitlich ein wenig den Überblick verloren hatte:

  • 2 × Acorn Squash
  • 2 × Carnival Squash
  • 3 × Butternut
  • 2 × „Französische Sorte“
  • 3 × Grüner Unbekannter
  • 5 × Hokkaido (einer wird morgen vertauscht gegen Elfenblumen für den Zuhausegarten)
  • 1 × Moscata
  • 2 × Roter Zentner
  • 1 × Zucchini „Cocozelle v. Tripolis“
  • 6 × Petit Gris de Rennes (von denen eine wirklich sehr klein ist, die kommt die ganze Zeit schon nicht zu Potte)
  • 2 × Mini-Wassermelone

Ist ja dann doch nicht so unüberschaubar wie ich dachte – mit drei Beeten, einer Wanne, dem Kasten beim Rhabarber und Unterpflanzung der Freilandtomaten sollte sich das eigentlich ausgehen.

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