10. Mai – Molche und Tomaten

OMG in meinen Teich sind Molche eingezogen! \o/

Das sind wohl Teichmolche, mindestens vier Stück (ein Molchkind hab ich glaub ich auch schon gesehen), und sie sind unglaublich niedlich =D … zwei von denen haben sogar gebalzt, fachgerecht wie in der Wikipedia beschrieben, also sollte hoffentlich auch für weiteren Nachschub gesorgt werden.

Und ich hab mich schon gewundert, warum dieses Jahr gar nicht so viele Schnecken im Teich sind … die Molche haben wahrscheinlich den ganzen Schneckenlaich verputzt.

Abgesehen von Molche gucken hab ich gestern die ersten Kürbisse und heute ein paar Tomaten an die frische Luft gesetzt – das Wetter schaut ganz gut aus bis Ende des Monats; den einen kleinen Kälteeinbruch am Freitag werden sie ja hoffentlich überstehen:

Eine Ruthje ist schon seit gestern im Tomatenhaus; heute kamen diese hier dazu:

Die im Korb hab ich kürzlich auf der Bioladen-Resterampe gefunden: Ochsenherz (steht jetzt hinten links), Black Cherry (hinten Mitte) und Goldene Königin (hinten rechts); die daneben ist eine Moneymaker aus der Tauschgruppe (wohnt jetzt rechts vor der Goldenen Königin). Die anderen sind alle noch viel kleiner, die laß ich noch ein bisschen am Balkon.

Von den Kürbissen hab ich gestern erstmal die eingepflanzt, die ich sowieso doppelt hab – wenn sie jetzt doch erfrieren oder gefressen werden, macht das ja dann nicht so viel:

  • Roter Zentner in den Kasten beim Rhabarber
  • Golden Hubbard (ganz außen) und daneben Hokkaido ins vordere Kürbisbeet
  • Türkischer Honigkürbis ganz außen ins Kürbisbeet bei den Sieglinden

Das ist der Rote Zentner, obendrüber der Golden Hubbard.

Außerdem hab ich gestern ein paar Haferwurzen nachgesät, besser spät als nie: in die Lücken im vorderen und vorderen hinteren Kohlbeet, außerdem am Zaun hinter den Sieglinden, wo ja eigentlich Ackerbohnen wachsen sollten, was sie aber leider nicht tun …

Und heute hab ich noch schnell die Wiese nebenan verschönert: viel Wiese ist da ja insgesamt nicht mehr, aber direkt neben der Hütte hatte sich so eine Ekliges-Gras-Monokultur breitgemacht (ich weiß nicht genau, ob das die Taube Trespe ist oder noch was anderes, jedenfalls ein sehr invasives Gras, das alles andere plattmacht) – die hab ich gemäht, jede Menge Beete damit gemulcht, und dann kurz durchgehackt und ein paar Handvoll Wiesenblumensamen drauf verteilt. Das hat ja auch am Strommast schon ganz gut geklappt anscheinend, so mit ohne Umgraben und dem ganzen Theater.

Hier sieht man noch den Rest vom Gras, das wuchs vorher bis direkt an die Grenze:

Nachher:

Direkt nachdem ich fertig war, hat’s praktischerweise angefangen zu regnen; bin ja mal gespannt, ob sich irgendwas von den Wiesenblumen gegen das blöde Gras wird durchsetzen können.

Den Wiesenkartoffeln scheint’s übrigens gut zu gehen, inzwischen schauen auf dem Stück fast überall Kartoffelpflanzen raus!

Sonstiges Vermischtes: am Sonntag hat mir eine Pflanzentauschbekannte einen Eimer Pferdeäpfel vorbeigebracht und hat auch vor, das öfter mal zu tun — da werden sich nächstes Jahr hoffentlich die Kürbisse freuen:

Der tote Cotoneaster am Teich hat einen Nachfolger hinterlassen, der dieses Jahr zum ersten Mal blüht:

Der Hoschi (vulgo Schildblatt) in der Zinkwanne blüht jetzt auch:

Und die Jungbäumchen tun, was sie können: die beiden Äpfel scheinen angegangen zu sein; hier die Stina Lohmann:

Bei den Birnen schaut’s auch gut aus, drei davon sind auf jeden Fall angegangen:

Mitgenommen: den Rest vom Winterbroccoli, den hab ich dann gestern kompostiert. Und noch eine Handvoll Spargel; außerdem Spinat, Frühlingszwiebeln und Mangold (den überwinterten, der noch vorne neben den Tomaten steht).

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